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Zulassung „Last Minute“ möglich / Warnung vor Internet-Angeb

Oranienburg. In der Zulassungsstelle des Landkreises Oberhavel sind wieder alle Stellen besetzt. „Insgesamt 16 Mitarbeitende sind aktuell beschäftigt“, teilte der Landkreis am Dienstag in Schriftform mit. Seit Anfang August wurden fünf neue Sachbearbeiterinnen und -bearbeiter – „teils als unbefristete Nachbesetzung, teils als befristete Elternzeitvertretung“ – eingestellt.

Die Einarbeitung der neuen Mitarbeitenden habe in den vergangenen Wochen einige Kapazitäten gebunden. Dank der jetzt abgeschlossenen Stellenbesetzung und Schulung sei in kürzester Zeit der Bearbeitungsstau im Bereich der Zulassungsdienste vollständig abgebaut worden. „Unser oberstes Ziel ist es nun, die Wartezeit auf einen Termin für private Antragsteller, die derzeit teilweise leider noch über drei Wochen beträgt, deutlich zu senken“, erklärt Steven-Benjamin Scholle, Leiter des Fachbereichs Verkehr und Ordnung.

Seit 4.November werden täglich Last-Minute-Termine angeboten, welche mit Beginn der täglichen Öffnungszeit der Zulassungsstelle freigeschaltet werden. Die Anzahl der Termine wird täglich variieren und ist von mehreren Faktoren abhängig: „Zum einen von der Zahl der anwesenden Sachbearbeiter und zum anderen von der Zahl der Händlervorgänge. Fallen beispielsweise an einem Tag weniger Zulassungsvorgänge durch Zulassungsdienste an, so können wir etwa zwei Stunden nach Öffnungsbeginn auch noch einmal zusätzliche Termine für den Tagesverlauf anbieten. Wir sind zuversichtlich, über diesen Weg den Service noch einmal ganz deutlich zu erhöhen“, sagt Scholle.

Aktuell werden in der Zulassungsstelle des Landkreises Oberhavel jede Woche rund 500 Bürgertermine angeboten. Geplant ist, dieses Angebot um rund 25 Prozent, also um etwa 125 Termine je Woche, auszuweiten.

Die Verwaltung betont: Wer bereits einen späteren Termin reserviert hat und jetzt auf einen Last-Minute-Termin umschwenkt, wird gebeten, den ursprünglich gebuchten Termin freizugeben. Dies ist möglich per E-Mail an: stva.terminvergabe@oberhavel.de unter Angabe des Namens, des Termindatums und der Terminnummer. Alternativ kann die Absage des späteren Termins auch während der Wahrnehmung des Last-Minute-Termins direkt am Schalter erfolgen.

Außerdem warnt die Straßenverkehrsbehörde davor, von einigen Anbietern im Internet für bis zu 50 Euro zum Kauf angebotene Termine in Anspruch zu nehmen. Diese werden von der Kreisverwaltung nicht bedient.

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