Zerspanungsmechaniker/in

Industrie und Produktion
Foto: Thomas Burckhardt/MOZ
Zerspanungsmechaniker/innen stellen metallene Präzisionsbauteile für technische Produkte aller Art her. Dies können etwa Radnaben, Zahnräder, Motoren- und Turbinenteile sein. Sie richten Dreh-, Fräs- und Schleifmaschinen ein und modifizieren hierfür CNC-Maschinenprogramme. Dann spannen sie Metallteile und Werkzeuge in Maschinen ein, richten sie aus und setzen den Arbeitsprozess in Gang. Immer wieder prüfen sie, ob Maße und Oberflächenqualität der gefertigten Werkstücke den Vorgaben entsprechen. Treten Störungen auf, stellen sie deren Ursachen mithilfe geeigneter Prüfverfahren und Prüfmittel fest und sorgen umgehend für Abhilfe. Sie übernehmen außerdem Wartungs- und Inspektionsaufgaben an den Maschinen und überprüfen dabei vor allem mechanische Bauteile.
Ausbildungsort/-dauer 3,5  Jahre Ausbildungsbetrieb und Berufsschule Wo arbeitet man? Zerspanungsmechaniker/innen finden Beschäftigung – im Maschinenbau – im Stahl- oder Leichtmetallbau – im Fahrzeugbau – in Gießereien Worauf kommt es an? – Sorgfalt (z.B. beim Rüsten von Zerspanungsmaschinen) – Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Drehen, Fräsen und Schleifen von Metall) – Beobachtungsgenauigkeit (z.B. Überwachen des Zerspanungsprozesses) – Technisches Verständnis (z.B. Durchführen von Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten) Schulfächer:  –  Physik (z.B. beim Beurteilen von Fertigungsverfahren und Werkstoffeigenschaften) –  Werken/Technik (z.B. beim Fertigen von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen und Lesen von Konstruktionszeichnungen; technisches Zeichnen) – Mathematik (z.B. für das Ermitteln und Anpassen von Maschinenwerten beim maschinellen Spanen) In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss ein.