Werksteinhersteller

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Nachfolger des Betonstein- und Terrazzoherstellers Beton, Naturwerkstein oder Terrazzo - der Werksteinhersteller ist ein Vollprofi für die Erzeugung und Verarbeitung von Steinen. Aber auch Stahl, Holz, Keramik oder andere Kunststoffe werden fachmännisch verarbeitet, um Treppen, Bodenbeläge und Fassaden herzustellen. Das neue Berufsbild ist hervorgegangen aus dem Betonstein- und Terrazzohersteller. Konkret verknüpft der Werksteinhersteller handwerkliche Verfahren zur Oberflächenbearbeitung wie Bossieren, Scharrieren und Kröneln mit modernsten Technologien. So werden beispielsweise Werksteinelemente mit energetischen Funktionen versehen, sodass eine Außentreppe auch im Winter dauerhaft eisfrei bleibt. Dafür kommen zunehmend hochmoderne Materialien zum Einsatz, beispielsweise Betonwerksteine mit Carbonfasern. Gefragt ist der Werksteinhersteller in Betrieben des Betonstein- und Terrazzoherstellerhandwerks, aber auch in Betonfertigteilwerken oder in der Steine- und Erdenindustrie. Bewerber benötigen mindestens einen Hauptschulabschluss sowie ein gutes technisches Verständnis und räumliches Vorstellungsvermögen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Betonstein- und Terrazzoherstellermeister/in abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Baustoffingenieurwissenschaft erwerben. Auch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Betrieb der Werksteinherstellung.


Ausbildungsort/-dauer 3,5 Jahre Ausbildungsbetrieb und Berufsschule Wo arbeitet man? Anlagenmechaniker/innen finden Beschäftigung in erster Linie
– in Unternehmen der Metallindustrie
– in Unternehmen für Erdöl- und Erdgasförderung
– bei Gas-, Wasser-, Elektrizitätswerken und Verkehrsbetrieb Worauf kommt es an? – Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis (z.B. beim Einbau von Mess- und Steueranlagen, beim Durchführen von Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten)
– Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. bei Schweißarbeiten bzw. der Überprüfung von Schweißnähten)
– Umsicht (z.B. beim Arbeiten auf Leitern und Gerüsten)

Schulfächer:
– Werken/Technik (z.B. bei der Anwendung von Metallbearbeitungs- und  Verbindungstechniken; technisches Zeichnen)
– Mathematik (z.B. beim Berechnen des Materialbedarfs und beim Lesen von Abwicklungen)
– Physik (z.B. zum Verstehen der Arbeitsweise von verschiedenen Industriemaschinen)
– Deutsch (z.B. beim Dokumentieren der Auftragsdurchführung)
– Englisch (z.B. zum Lesen von englischsprachigen Unterlagen und Anwenden von Fachausdrücken)
Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss ein.