Heilpraktiker/in

Gesundheit und Soziales
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Heilpraktiker/innen behandeln Patienten und Patientinnen aus einer ganzheitlichen Sichtweise und wenden für Diagnose und Therapie häufig Methoden der Naturheilkunde oder der Alternativmedizin an. Zunächst erheben sie die Anamnese, d.h., sie informieren sich über die Lebensumstände des Patienten, über Beschwerden und Symptome sowie über mögliche Vorerkrankungen. Dann stellen sie ihre Diagnose und entwickeln in Absprache mit dem Patienten individuelle Behandlungsmöglichkeiten. Je nach Therapie ergreifen sie unterschiedliche Maßnahmen,beispielsweise führen sie Inhalationen, Einreibungen, Bestrahlungen oder Lymphdrainagen durch. Dabei greifen sie zu chiropraktischen, atem-oder elektrotherapeutischen Behandlungsformen. Zudem erledigen sie organisatorische und verwaltende Arbeiten, dokumentieren z.B. Patientendaten wie auch Behandlungsabläufe.
Ausbildungsort/ -dauer
- Unterschiedlich, je nach Bildungsanbieter und Unterrichtsform (Vollzeit/Teilzeit/Fernunterricht) Wo arbeitet man?
- Heilpraktiker/innen finden Beschäftigung
- in eigenen Praxen
- in Massage- und physiotherapeutischen Praxen
- in Arztpraxen, Gesundheitszentren und Rehabilitationskliniken Worauf kommt es an?
- Beobachtungsgenauigkeit und pädagogische Fähigkeiten
- Kommunikationsfähigkeit und Einfühlungsvermögen
- Kontaktbereitschaft und psychische Stabilität
- Organisatorische Fähigkeiten
- Kenntnisse in Biologie, Physik, Chemie, Deutsch Perspektiven
- Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Komplementärmedizin erwerben.
- Auch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einer eigenen Praxis. Aktuelles zum Beruf
- 2018 neue Überprüfungsrichtlinien für Heilpraktikeranwärter/innen: neue Vorgaben zur formalen und inhaltlichen Gestaltung der Prüfung