Heilpädagoge/-pädagogin

Gesundheit und Soziales
Foto: dpa
Heilpädagoge / -pädagogin ist ein Weiterbildungsberuf. Für die Weiterbildung wird in der Regel eine abgeschlossene Berufsausbildung als Erzieher/in vorausgesetzt.
Heilpädagogen und -pädagoginnen erziehen, fördern und unterstützen Menschen jeden Alters, die unter erschwerten Bedingungen und mit Beeinträchtigungen leben, z.B. Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit geistiger Behinderung, Sinnes- und Mehrfachbehinderung oder chronischen Erkrankungen sowie Kinder und Jugendliche mit emotionalen und mit Verhaltensstörungen. Durch den Einsatz entsprechender pädagogischer und therapeutischer Maßnahmen fördern sie vorhandene Fähigkeiten und beugen Behinderung und sozialer Ausgrenzung vor.
Ausbildungsort/-dauer Die Weiterbildung findet an Fachschulen und Fachakademien (landesrechtlich geregelt) statt.
1,5 bis 4 Jahre ? je nach Bildungsanbieter und Unterrichtsform (Vollzeit/Teilzeit/Fernunterricht)

Wo arbeitet man? Heilpädagogen / ?pädagoginnen finden Beschäftigung in:
– Wohn- und Pflegeheimen
– Tagesstätten für Menschen mit Behinderung
– Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
– Kliniken und Therapiezentren
– Gemeinschaftspraxen
– Kindergärten und ?horten

Worauf kommt es an? Anforderungen:
– Schulische Mindestvoraussetzung ist, ein Hauptschulabschluss (auch: Berufsreife, Berufsbildungsreife, erster allgemeinbildender Schulabschluss, erfolgreicher Abschluss der Mittelschule) bzw. ein mittlerer Bildungsabschluss.