Fachinformatiker/in für Systemintegration

Industrie und Produktion
Foto: Joerg Trampert / pixelio.de

Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Systemintegration planen und konfigurieren IT-Systeme. Als Dienstleister im eigenen Haus oder beim Kunden richten sie diese Systeme entsprechend den Kundenanforderungen ein und betreiben bzw. verwalten sie. Dazu gehört auch, dass sie bei auftretenden Störungen die Fehler systematisch und unter Einsatz von Experten- und Diagnosesystemen eingrenzen und beheben. Sie beraten interne und externe Anwender bei Auswahl und Einsatz der Geräte und lösen Anwendungs- und Systemprobleme. Daneben erstellen sie Systemdokumentationen und führen Schulungen für die Benutzer durch.

Ausbildungsort/ -dauer

  • Ausbildungsbetrieb und Berufsschule, 3 Jahre

Wo arbeitet man?

  • in Unternehmen der IT-Branche
  • in IT-Abteilungen von Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche
  • in der öffentlichen Verwaltung

Worauf kommt es an?

  • Konzentrationsfähigkeit und Sorgfalt
  • Technisches Verständnis
  • Durchhaltevermögen und Lernbereitschaft
  • Geschicklichkeit und Umsicht
  • Kunden­ und Serviceorientierung

Perspektiven

  • Prüfung als IT-Entwickler/in
  • Bachelorabschluss im Studienfach Informatik

Trend IT-Sicherheit

Die zunehmende Vernetzung durch das Internet der Dinge, Big Data, Cloud-Computing, Onlinehandel, die Verwendung mobiler Endgeräte sowie einer Vielzahl von Apps können für Privatpersonen und Unternehmen viele Sicherheitsrisiken bergen. Datendiebstahl, gefälschte elektronische Karten, Würmer und Viren, Hackereinbrüche sowie Cyberterrorismus erfordern eine ständige Anpassung der Sicherheitsmaßnahmen in Unternehmen und Behörden. Künftig soll durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz v.a. auch automatisierten Cyberangriffen begegnet werden. IT-Sicherheitsexperten sind gefragt.